AJW-Schwerin


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2005

Presse

Stadtteiltreff in neuen Räumen - Projektideen können ,ietzt umgesetzt werden
Fingerspitzengefühl für die Wünsche der Jugendlichen

Endlich ist es soweit: In den sanierten Räumen der Anne-Frank-Straße 31 kann der Verein "Alternatives Jugendwohnen e.V" (AJW) mit neuen Projekten durchstarten. Darunter: Töpfern, DJ-Ausbildung, Frauenfrühstück und Mitwirken an der Wohnumfeldgestaltung des Großen Dreeschs. In knapp zwei Jahren soll hier ein "Bürgerhaus" entstehen.
"Bei uns bestimmen die Kinder und Jugendlichen selbst, wie sie ihre Freizeit gestalten. Wir stellen ihnen dafür die Räume und ehrenamtliche Helfer zur Seite", betont Silvia Sandmann, Leiterin des Stadtteiltreffs in der Anne-Frank-Straße 31. Mit der Umgestaltung der Einrichtung im November letzten Jahres bieten sich nun noch mehr Möglichkeiten für heißbegehrte Projekte. In einer bunten Töpferwerkstatt formen große und kleine "Künstler' Tiere und Vasen aus Ton. Während die Jungen sich mit dem gewissen "Fingerspitzengefühl" dem Modellbau widmen oder sich zu den DJs von morgen ausbilden lassen, studieren junge Mädchen und Frauen beim Aerobic eigene Tanzkombinationen ein. "Auch unser Frauenfrühstück kommt total gut an. Hier sitzen Frauen gemütlich beisammen und plaudern über Gott und die Welt, so Sandmann.
Derartige Projekte sind nur ein Teil der Maßnahmen, mit denen der AJW gegen die zunehmende Frustration und Kriminalität auf dem Dreesch kämpfen will. "Hier, wo 50 Prozent aller 9 - 14jährigen Schweriner leben, ist die Zusammenarbeit von So zialarbeitern, Schule und Polizei besonders wichtig" stellt die engagierte Sozialpädagogin fest. Ihr neuestes Arbeitsgebiet in diesem Zusammenhang ist das dreijährige Modellprojekt "Revitalisierung großer Dreesch und Neu Zippendorf".
Zunächst listen wir auf, welche Möglichkeiten der Freizeitgestaltung der Dreesch bietet, so Sandmann. Was hier in Zukunft entstehen wird, sollten Jugendliche und Anwohner mitentscheiden. "Für die Bauvorhaben im Jahr 2000 holen wir sie zu den Stadtplanern und Architekten an einen Tisch. "
Unterstützung erhält der AJW bei seiner Arbeit besonders von den Schweriner Wohnungsunternehmen. Sie planen gemeinsam die Entstehung eines Bürgerhauses für die Stadtteile Dreesch und Neu Zippendorf. "Ein Forum für Eltern mit Fragen zur Erziehung, Feste für Erwachsene und Kinder und Arbeitsgemeinschaften. Unsere Köpfe sind voller Ideen", schwärmt die 42jährige.
Doch bis diese Pläne verwirklicht werden, ist es noch ein langer Weg. Über den Antrag für das Bürgerhaus wird voraussichtlich im März in der Stadtvertretersitzung entschieden.
Foto:stef - Hier geht's "bunt" zu - die Kinder gestalten ihre Freizeiträume selbst.


Finanzspritze für soziale Projekte

Paulsstadt · Eine Spende der Sparkasse von 15 000 Mark für soziale Projekte übergab gestern Abend im Stadthaus Sparkassendirektor Hans-Dieter Oechslein an Finanzdezernent Jochen Rößler. Dieses Engagement für gesellschaftliche Arbeit in der Stadt sei angesichts der finanziellen Engpässe im Etat besonders lobenswert, freute sich der Dezernent: Die Spende werde für konkrete Projekte eingesetzt. Der ASB erhält 4000 Mark für seinen integrativen Kindergarten in Lankow sowie für sozialpädagogische Früherziehung und Behindertenfahrdienst.
Der Verein Alternatives Jugendwohnen e. V. bekommt 2000 Mark für seine Jugendhilfestationen, das DRK 4000 Mark für den Jugendclub Werderpark und den Dreescher Seniorenclub. Die AWO erhält 4000 Mark für ihren integrativen Kindergarten in Görries, das Arbeiter Seniorenhilfswerk 1000 Mark für Seniorenbetreuung. bsch

Sparkassendirektor Mans-Dieter Oechslein (r.) übergab die Spende an Finanzdezernent Jochen Rößier (3.v.r ), der sie an sozial engagierte freie Träger weiterreichte.


Omas backen mit Kindern

Großer Dreesch · Gestern fand ein gemeinsames Plätzchenbacken von Kindern und Senioren im Freizeittreff in der Anne-Frank-Straße statt. Es ist schon eine Tradition in der Vorweihnachtszeit, auf die sich die Dreescher Kinder und Rentner gleichermaßen freuen. Die Ergebnisse der gemeinsamen Arbeit wurden anschließend bei Kaffee und Kakao sogleich verkostet. Es gehöre zum Konzept der Einrichtung, ein Ort der Begegnung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zu sein, sagte Andrea Radtke vom Freizeittreff zur Idee der Aktion. Susann Brandt
SVZ 11.12.99


Jugendlhilfestation hat neue Chefin
Silvia Sandmann übergab Leitung der Einrichtung an Elke Maier

Großer Dreesch · Die AJW-Jugendhilfestation in der Anne-Frank-Straße hat eine neue Leiterin: Elke Maier, Geschäfts- führerin des Vereins Alternatives Jugendwohnen e. V (AJW). Die bisherige Chefin der Station, Silvia Sandmann, will jetzt
auf Landesebene mithelfen, die Jugendarbeit zu fördern. Elke Maier versicherte, dass ungeachtet des Führungswechsels
die eingeschlagene Richtung der Betreuung von Kindern und Jugendlichen im Stadtteil fortgesetzt wird. Wichtig sei, die Vernetzung der in diesem Bereich engagierten Einrichtungen und Vereine voranzutreiben. bsch


Stadtteil-Treff organisierte Kinderfest zum Ferienende

Gemeinschaftsaktion der Einrichtungen aus der Anne-Frank-Straße
Großer Dreesch - Der Stadtteil-Treff. für den Großen Dreesch mausert sich. Gemeinsam mit weiteren in der Anne-Frank-Straße ansässigen` soziokulturellen Einrichtungen wurde ein Sommerfest zum Ferienende auf die Beine gestellt. "Dass so viele Kinder, Jugendlichen und Eltern gekommen sind, ist der beste Lohn für unsere Arbeit und zeigt, dass Bedarf an attraktiven Angeboten durchaus vorhanden ist", sagte Andrea Radtke vom Städtteiltreff Großer Dreesch gestern bei ihrem Rückblick auf das Sommerfest von Dienstag.Gemeinsam hatten Mitarbeiter der AJW Jugendhilfestation e.V. und des Stadtteilbüros im Garten des Komplexes soziokultureller Einrichtungen in der Anne-Frank-Straße 31 ein buntes Programm zusammengestellt. Ein Höhepunkt war das kostenlose Ponyreiten. Anne und Johanna, Jessica und Nicole von der Ponyreitstation Görries führten stundenlang die beiden Kleinpferde Flora und Klara mit immer neuen Reitern durch den großen Garten. So wie die 13- jährige Caroline stellten sich vor allem Mädchen immer und immer wieder in die Warteschlange."Ich habe jahrelang auf dem Dreesch gewohnt und gearbeitet und weiß, dass es hier viele Kinder gibt, denen es schwer fällt, Reitstunden zu bezahlen", begründete Norbert Lissak, Inhaber der Reitstation, das ungewöhnliche Engagement.
Erstaunlich dicht umlagert war das Wissensquiz zum Dreesch, das Monika Bohms vom Stadtteilbüro zusammengestellt hatte. Dutzende Kinder und Jugendliche zeigten bei den keineswegs einfachen Fragen, wie gut sie sich in ihrem Stadtteil auskennen. Sehr beliebt waren auch das Gerät zur Selbstherstellung von Zuckerwatte, die Hüpfburg und zahllose Spielgeräte wie Pedalos, Stelzen oder Spezialräder für Kunstradfahren. Um Kaffee, kalte Getränke und heiße Bratwürste kümmerten sich Mitarbeiter der beteiligten Einrichtungen. Für passende Musik sorgten am Nachmittag die beiden Nachwuchs-DJs Robert(12) und Sebastian(13), die damit ihre Ausbildung zum Disc-Jockey erfolgreich abschließen konnten. Abends zur Jugenddisco legte dann ihr Ausbilder Rene-Mario Gaßmann vom Happyness-Ver- anstaltungsservice die silbrigen Scheiben auf.
Nächster Höhepunkt für die Mitarbeiter vom Stadtteiltreff, der Montag bis Freitag von 13 bis 19 Uhr geöffnet hat, ist die Teilnahme an der Freizeitmesse Anfang

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