AJW-Schwerin


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2003

Presse

AJW Jugendhilfestation e.V.
mit alten und neuen Projekten ins Jahr 2003

Heute möchten wir unseren Lesern kurz drei Projekte näher Vorstellen.
PROGGO (Programmiert gegen Gewalt) ist eine generationsübergreifende Initiative gegen Gewalt und Jugendkriminalität, Schirmherr Innenminister M-V Gottfried Timm. Seit drei Jahren engagieren sich die Initiatoren AJW - Jugendhilfe-Station e.V., Seniorenbüro Schwerin, Weißer Ring Außenstelle Schwerin , Projektservice Bernhard Aschhmann und Steffen Mammitzsch in diesem Projekt. Proggo will den Kindern und Jugendlichen eine interessante Freizeitmöglichkeit bieten.
Einführung in die Welt des Computers und des Internets und das besonders für Kids und Jugendliche aus sozial schwachen Familien. Hier erlernen sie was ist eigentlich Internet, wie komme ich an Informationen, wie kann ich E-Mails verschicken. Mit den Jugendlichen werden bestimmte aktuelle Themen besprochen und für das Internet aufbereitet.
Wir bieten den Kids und Jugendlichen auch an, ihre eigene Internetseite zu erstellen.
Unter sozialpädagogischer Anleitung der Sozialpädagogen des AJW -Jugendhilfeslalion -e.V. und der Schulsozialarbeiter des Caritas Kreisvcrband Schwerin e.V. werden Themen wie Gewalt, Vorurteile, Zivilcourage Fremdenfeindlichkeit und Kinderrechte besprochen. Durch Einzelpojekte zu den eben genannten Themen wollen wir die Kinder und Jugendlichen aufklären und sie für ein gewaltfreies, freundschaftliches und friedliches Miteinander bewegen. Proggotreffen ist jeden Donnerstag von 16.30 - 19.30 im AJW e.V. Anne-Frank-Str. 31. Darüber hinaus führen wir jedes Jahr eine Proggojade (Spaßolympiade), ein Volleyballturnier, eine Fete zum PROGGO-Geburtstag durch.

Kinder haben Rechte

Die Kinder von heute sind die Eltern von morgen. Erinnern Sie sich noch, liebe Leserin, liebe Leser, an die Worte Ihrer Eltern: "So lange du deine Füße unter unseren Tisch steckst, machst du das, was wir sagen!" Haben Sie auch die eine oder andere Ohrfeige als Strafe erhalten? Wie verhalten Sie sich nun gegenüber Ihren eigenen Kindern? Oft folgen wir als Erwachsene den Vorbildern, die wir im Kindes- und Jugendalter erlebten. Das Zusammenleben von Menschen wird in der Gesellschaft durch Gesetze geregelt, auch das von Eltern und Kindern. Die Rechtsposiüon der Kinder und Jugendlichen isl durch nationaler Gesetze verändert und gestärkt worden. Als wichtigste Regelungen gelten das UN-Übereinkommen über die Rechte des Kindes vom 20. November 1989, das am 01. Juli 1998 in Kraft getretene Kindschaftsrechtsreformgesetz, das am 02.11.2000 verabschiedete Gesetz zur Ächtung der Gewall in der Erziehung und zur Änderung des Kinderunterhaltsrecht. In Zusammenarbeit mit dem Projekt PROGGO (Programmiert gegen Gewalt) bietet die AJW-Jugendhilfestation nach AbspracheInformationsgespräche und Veranstaltungen für Erwachsene, die mit Kindern zu tun haben, und für Kinder und -Jugendliche, die mit zum Thema "Die Rechte von Kindern und Jugendlichen" an.

Der Elternkreis "Adoption

ist aus der Zusammenarbeit mit dem Verein "Alternatives Jugendwohnen" e.V. Jugcndhilfestation 2002 hervorgegangen. Die Ziele des Elternkreises richten sich nach den Bedürfnissen, Problemen und Fragen, die die Eltern adoptierter Kinder mitbringen. Das Wort "adoptieren" kommt aus dem Lateinischen und bedeutet "hinzu wählen". Der Elternkreis sind bisher sieben Eltempaare und Alleinerziehende aus Schwerin mit acht heranwachsenden Jugendlichen und zwei Enkelkindern. Begleitet wird der Kreis von Fachfrauen der Jugendhilfestation, die außerdem Experten zu verschiedenen Themen der "Adoption" und anderer damit vcrbundenen Problemen einladen.
Der kreis trifft sich regelmäßig einmal im Monat in den Räumlichkeiten der Jugendhilfestation AJW e.V. in der Anne-Frank-Str. 31. Neben den üblichen Themen zum Erziehungsgeschehen in den Familien kommen Themen hinzu, die speziell die Adoption betreffen und sich damit an den Wünschen der betroffenen Eltempaare orientiert. Der Elternkreis bearbeitet prozesshaft folgende Fragen: Adoptivkinder, Traumkindcr in der Realität? Adoptiert, Lebensgeschichte ohne Anfang? Welche Bedeutung haben die Wurzeln der Herkunft meines Kindes? Wie lebt es sich in Familien mit doppelter Elternschaft? Adoption und Pubertät, loslassen und sich selber finden? Unser Elternkreis ist offen für Adoptiveltern, die keinen Kontakt zu anderen betroffenen Eltern haben. Willkommen sind uns Elternpaare, die sich auf eine Adoption vorbereiten. Bei uns finden Sie lebhaften Austausch mit Gleichgesinnten. Unsere Gespräche sind vertraulich und lassen für jeden Platz zum Reden und Nachdenken.
Bei Interesse können Sie sich zu diesen drei Projekten telefonisch unter 0385 / 560930 melden

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